26 April 2022

April 2022 - Oder: Was bisher geschah

 Da ja die Gartensaison schon angefangen hat, hänge ich etwas hinterher mit der Dokumentation.

In den Wintermonaten habe ich die Ziergräser und anverwandtes aus dem Garten entfernt. Die Devise heißt nun: Nur noch Essbares im Garten pflanzen!
An Stelle der Ziergräser habe ich zweierlei Blaubeeren und zweierlei Stachelbeeren gepflanzt. Um ein einheitlicheres Bild zu erreichen, habe ich die Eberraute (Cola Kraut) ca. einen halben Meter versetzt. Jetzt ist noch ein, vielleicht zwei Plätze im Beet frei auf der Seite des Gambionen Zauns.

Auf der Seite der Hauswand habe ich in der Ecke den Ziersalbei und die Löwenmäulchen entfernt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Löwenmäulchen wieder kommen werden. Die sind echt hartnäckig und säen sich wirklich sehr leicht selbst aus. Direkt daneben steht ja der Rosmarin, den ich letztes Jahr gepflanzt habe. Irgendwie sieht er ein wenig kränklich aus. Ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob es vielleicht daran liegt, das Rosen und Rosmarin irgendwie entfernte verwandt sind? Und in der Ecke hatte ja mal ne Rose gestanden - ist zwar schon ein paar Jahre her, aber so schnell regeneriert sich der Boden wohl nicht. Oder ob er irgendwelche Parasiten oder so hat? Seine Nadeln haben eher eine gebliche Farbe.

Das Bohnenkraut habe ich in der ersten Ferienwoche ordentlich zurückgeschnitten. Den Schnitt habe ich ordentlich gewaschen und zum Trocknen ausgebreitet auf einem Gitter.
Die Zitronenmelisse  ist wunderschön ausgetrieben. Sie steht gut im Saft, ist schön buschig und grün.

Der Mangold, den ich letzten Sommer gepflanzt hatte, stand den ganzen Winter über wie ne Eins. die unschönen Bätter habe ich dann entfernt. Aber jetzt glänzen die Blätter schön und sind wirklich riesig.
Der Waldmeister fühlt sich wirklich sehr wohl unter dem Rhododendron und ich musste schon eingreifen, da er sich an der Wurzelsperre - wie erwartet - vorbeigeschummelt hatte.
Der Salbei, der  zunächst im März etwas kränklich aussah, und dem ich alle Blätter, die irgendwie blaß waren oder kränkelten einzeln entfernt habe, ist er nun schön gekommen.
Und der Oregano, der im Naturstein gefassten Beet als letzter überlebender vom letzten Jahr stand, sah erst einfach nur statisch aus, prädikat: gerade so den Winter überstanden. Aber innerhalb der letzten Woche hat er nen ordentlichen Schuss gemacht und zeigt sich jetzt endlich mal üppig.

Erstaunlicherweise haben alle Topfpflanzen den Winter überstanden. Die drei bepfalnzten Metallkegel sehen gut aus. die Ziermyhrre fängt gerade an neues Laub zu schieben. Erst dachte ich, sie sei doch tot. aber es kommen wirklich neue Blätter.
Sogar der Blutampfer hat den Winter überstanden und gedeiht wunderbar.

Aber weil das noch nicht genug war, hatte ich mir überlegt, ich könne doch so kleine Obstbäume auf die Terrasse in Kübeln stellen. Gesagt, getan. Erst dachte ich, ich pflanze sie in die beiden 35L Kübel, die ursprünglich fur Tomaten letztes Jahr gedacht waren. Allerdings fand ich sie dann von der Tiefe her nicht so passend, nachdem ich den Birnenbaum eingepflanzt hatte. Ich habe darauf hin größere Kübel bestellt. Diese 4x 64L Kübel waren nicht wirklich Schnäppchen, aber es ist machbar. 

Ebenfalls mit den Kübeln hatte ich 6 Blumenkästen bestellt. Sie sind etwas größer als standardmäßige Blumenkästen was Tiefe und Höhe angeht. Ihre Länge ist eher normal wenn nicht sogar kurz mit 50cm. Ursprünlich wollte ich diese Blumenkästen dann an den Gambionenzaun hängen, jedoch kam mir dann bald der Gedanke, dass der dadurch punktuell zu stark belastet wird und ggf. nicht hält. Natürlich sind das keine riesen Blumenkästen, aber 6 Stück davon mit Erde, Pflanzen und ggf. Wasser (mit Bewässerungssystem) sind dann doch nicht unbedingt das, was ich leicht nennen würde. Also habe ich nach Pflanztreppen oder geeigneten Regalen Ausschau gehalten. Selbstverständlich war das, was mir gefallen hat ziemlich kostspielig. Ich musste also improvisieren und habe so schwarz lackierte Drahtgitterregale bestellt. Die Konstruktion war ein wenig... sagen wir günstig, eher einfach gestrickt und mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass sie doch zu halten scheinen.
Bisher habe ich allerdings nur 2 der 6 Blumenkästen bepflanzt - mit meinen Erdbeeren. Ich überlege noch, was ich dazusetzen möchte. 

Mit dazusetzen meine ich, meine Beete bzw. Kästen und Kübel mit Mischkulturen zu nutzen. Das soll sowohl platztechnische Vorteile haben, als auch gegen Parasiten und ggf. sogar diversen Krankheiten helfen. Da sagt man ja nicht nein, oder? Dieses Thema beschäftigt mich aktuell sehr und ich habe schon einige Gedanken dazu gesammelt. Demnächst werde ich die noch erörtern.

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